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Der Stadtseniorenrat Geislingen e.V. begrüßt Sie auf seiner Homepage

Informieren Sie sich über unsere vielfältige ehrenamtliche Arbeit mit dem Ziel, die Lebensqualität der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger in Geislingen an der Steige zu erhalten und zu verbessern.

Alle Mitglieder des Stadtseniorenrats Geislingen sind zu der Mitgliederversammlung am 20.10.2021 herzlich eingeladen. Die Details entnehmen Sie bitte den nachfolgenden Einladungsschreiben. Besonders darauf hinweisen möchten wir noch, dass für das Mehrgenerationenhaus derzeit die 3-G-Regel gilt, Sie müssen geimpft, getestet oder genesen sein, dass Sie ins Mehrgenerationenhaus dürfen. Wir bitten Sie, diese Hygienevorschrift des Mehrgenerationenhauses zu beachten. 

Beim Stadtseniorenrat Geislingen e.V. soll im Herbst dieses Jahres ein neuer Vorstand gewählt werden. Viele der jetzigen Vorstandsmitglieder sind schon viele Jahre ehrenamtlich im Stadtseniorenrat tätig und haben nun ein so hohes Alter erreicht, dass sie sich nicht mehr zur Wahl stellen wollen. Der Stadtseniorenrat sucht nun Personen, die bereit sind, sich im Vorstand zu engagieren. Gesucht werden ein oder eine neue(r) Vorsitzende(r), ein oder eine neue stellvertretende(r) Vorsitzende(r), ein oder eine neue(r) Schriftführer(in), ein oder eine neue(r) Kassier/Kassiererin sowie 4 weitere Personen, die als Beisitzer/innen tätig werden.

Der Stadtseniorenrat ist die Vertretung der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger in und um Geislingen. Er ist Ansprechpartner der Stadtverwaltung und des Gemeinderats in Fragen, bei denen die Belange der Älteren betroffen sind. Er ist unabhängig, parteipolitisch neutral und konfessionell ungebunden. Er führt eine ganze Reihe von Projekten durch, wie Hochschule 50plus, Sommerakademie und Kulturfahrten, organisiert Vorträge zu interessanten Themen, gibt Hilfestellung und Informationen zur Vorsorge, zusammen mit der Stadt veranstaltet er die Melodie am Nachmittag und die Aktion seniorenfreundlicher Service, alle zwei Jahre findet die Hobbybörse statt und er organisiert auch Handwerkerdienste für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Und dabei stellt dies gar keine abschließende Aufzählung dar, der Stadtseniorenrat ist offen für viele Ideen, Projekte und Maßnahmen. So hat er beispielsweise auch die freundliche Toilette initiiert. Der Stadtseniorenrat hat eine solide finanzielle Basis, seine Finanzen sind wohl geordnet. Seine Gemeinnützigkeit wurde vom Finanzamt Göppingen anerkannt.

Damit diese erfolgreiche Arbeit fortgesetzt werden kann, ist der Stadtseniorenrat darauf angewiesen, dass sich engagierte Personen finden, die bereit sind, in Zukunft mitzuarbeiten. Vor allem die Position des 1. Vorsitzenden muss unbedingt wieder besetzt werden. Im Vorstand des Stadtseniorenrats herrschte seither ein sehr harmonisches und gutes Miteinander. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, sollten die Personen auch eine gewisse Toleranz gegenüber anders denkenden Personen mitbringen.

Wenn Sie das Fortbestehen und die Arbeit des Stadtseniorenrats unterstützen wollen und sich angesprochen fühlen, wenden Sie sich doch an den 1. Vorsitzenden, Herrn Wolfgang Kehrer. Er ist unter der Telefonnummer    0 73 31 - 40 00 49 oder unter der E-Mailadresse w.Kehrer@stadtseniorenratgeislingen zu erreichen und nimmt Ihre Meldungen sehr gerne entgegen. Für den Fall, dass Herr Kehrer nicht erreichbar sein sollte, aber auch sonst, können Sie sich gerne auch an die stellvertretende Vorsitzende, Frau Ilse Ehekircher, wenden. Sie ist unter der Telefonnummer 0 73 31 – 6 44 98 oder unter der E-Mailadresse ilse.ehekircher@gmx.de zu erreichen.

Eigentlich hätte im Februar oder März 2021 eine Mitgliederversammlung stattfinden sollen, in der auch wieder Vorstandswahlen hätten durchgeführt werden sollen.

Infolge der Corona-Pandemie konnte im Jahr 2021 jedoch leider noch keine Mitgliederversammlung abgehalten werden, wir wollen die Gesundheit unserer Mitglieder nicht in Gefahr bringen. Diese Problematik betrifft selbstverständlich nicht nur den Stadtseniorenrat Geislingen sondern in gleicher Weise auch die anderen Vereine und beispielsweise auch Wohnungseigentumsgemeinschaften.

Deshalb wurde vom Bundestag bereits im letzten Jahr das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz-, und Strafverfahrensrecht“(Corona-Abmilderungsgesetz) beschlossen. Artikel 2 dieses Gesetzes beinhaltet das „Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohneigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie“.

In diesem Gesetz ist geregelt, dass bei Mitgliederversammlungen die Mitglieder nicht mehr zwingend anwesend sein müssen. Stattdessen kann der Vereinsvorstand – abweichend von § 32 Absatz 1 Satz 1 BGB – den Mitgliedern ermöglichen, an der Mitgliederversammlung ohne Anwesenheit am Versammlungsort teilzunehmen und Mitgliederrechte (Stimmrecht, Teilnahme an Diskussionen, Antragsrecht usw.) im Wege der elektronischen Kommunikation auszuüben. Das bedeutet, dass eine Online-Mitgliederversammlung nunmehr einer Präsenzversammlung gleichgestellt wird, auch wenn dies nicht in der Satzung des Vereins so geregelt ist.

Zwar gibt es durchaus Vereine, die ihre Mitgliederversammlung in digitaler Form abhalten, aber für den Stadtseniorenrat stellt dies keine gangbare Lösung dar. Viele unserer älteren Mitglieder haben kein Internet und könnten an einer digitalen Mitgliederversammlung etwa in Form eines Videochats nicht teilnehmen. Deshalb möchte der Vorstand des Stadtseniorenrats von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch machen.

In Art. 2 § 5 Abs. 1 des oben genannten Gesetzes ist nämlich weiter geregelt, dass der Vorstand weiter im Amt bleibt, wenn – speziell im Hinblick auf die Corona-Pandemie - keine Wahlversammlung durchgeführt werden kann. Dies stimmt auch mit unserer Satzung überein, in der es in § 9 Abs. 3 heißt: „Die Vorstandsmitglieder bleiben auch nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.“

Deshalb sieht es der im Jahr 2019 gewählte Vorstand als seine Pflicht an, solange weiter tätig zu sein, bis eine Mitgliederversammlung ohne eine Gefährdung der Gesundheit für alle Mitglieder bei persönlicher Anwesenheit durchgeführt werden kann. Leider kann ein Datum hierzu derzeit noch nicht konkret benannt werden. Aber seien Sie versichert: Wir alle haben das Wohl des Stadtseniorenrats im Blick und die Berücksichtigung der Gesundheit seiner Mitglieder steht für uns an oberster Stelle. Alles was die Gesundheit unserer Mitglieder gefährden könnte wollen wir vermeiden und dennoch das Erforderliche veranlassen, damit der Stadtseniorenrat Geislingen e.V. in vollem Umfang handlungsfähig bleibt.

Viele Bürgerinnen und Bürger, die über eine Patientenverfügung verfügen, haben in dieser geregelt, dass sie keine künstliche Beatmung wünschen bzw. eine schon eingeleitete künstliche Beatmung eingestellt werden soll, wenn sie sich unabwendbar im unmittelbaren Sterbeprozess befinden oder wenn es sich um das Endstadium einer unheilbaren, tödlich verlaufenden Krankheit handelt. Die Menschen wollen dann nicht von Maschinen und Apparaten künstlich am Leben gehalten werden. Zwar bezieht sich die Patientenverfügung in diesem Punkt eindeutig auf Krankheitssituationen, in denen medizinische Möglichkeiten ausgeschöpft und nur noch palliative Therapien und lebenserhaltende Maßnahmen möglich sind, aber heute stellt sich vermehrt die Frage, was bei einer Erkrankung an COVID-19 geschieht.

So berichtet beispielsweise der Kreisseniorenrat Böblingen, dass er verstärkt Anrufe besorgter Bürgerinnen und Bürger bezüglich ihrer Patientenverfügung erhalte. Die meisten würden befürchten, dass sie wegen ihrer Patientenverfügung bei einer Corona-Erkrankung keine künstliche Beatmung erhielten. Zwar bezieht sich die Patientenverfügung, wie oben ausgeführt, auf eine andere medizinische Situation, um jedoch keine Zweifel aufkommen zu lassen, möchten die Bürgerinnen und Bürger klar zum Ausdruck bringen, dass sie bei einer COVID-19 Erkrankung durchaus behandelt und erforderlichenfalls auch beatmet werden wollen.

Der Kreisseniorenrat Böblingen hat deshalb eine Ergänzung zur vorhandenen Patientenverfügung empfohlen. Der Stadtseniorenrat Geislingen schließt sich dieser Empfehlung an und schlägt folgende Ergänzung vor:

  • Im Falle meiner Erkrankung an COVID-19 bzw. einer Erkrankung durch das Coronavirus oder ein ähnlich wirkendes Virus verlange ich die Durchführung einer künstlichen Beatmung, sofern dies aus medizinischer Sicht notwendig ist.
  • Sollte während der Behandlung ein Krankheitszustand eintreten, wie er im ersten Absatz meiner Patientenverfügung beschrieben ist, so soll meine Patientenverfügung wieder voll umfänglich gelten.
  • Alle anderen Bestimmungen meiner Patientenverfügung behalten weiterhin voll ihre Gültigkeit.

Ein entsprechender Vordruck ist unter der Rubrik „Downloads – Aktuell“ verfügbar und kann dort auch herunter geladen werden.