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Der Stadtseniorenrat Geislingen e.V. begrüßt Sie auf seiner Homepage

Informieren Sie sich über unsere vielfältige ehrenamtliche Arbeit mit dem Ziel, die Lebensqualität der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger in Geislingen an der Steige zu erhalten und zu verbessern.

Beim Stadtseniorenrat Geislingen standen wieder die alle zwei Jahre stattfindenden Wahlen zum Vorstand an. Reibungslos und in großer Harmonie wurde ein neuer Vorstand gewählt. Alle Mitglieder und die Verantwortlichen freuen sich, dass so die erfolgreiche Arbeit des Stadtseniorenrats fortgesetzt werden kann.

Eigentlich hätte die Mitgliederversammlung des Stadtseniorenrats im 1. Quartal des Jahres 2021 durchgeführt werden sollen. Wegen der Corona-Pandemie war jedoch die Abhaltung der Versammlung im Frühjahr nicht möglich. Nun wurde sie mit einer 7-monatigen Verspätung nachgeholt. Auf der Tagesordnung standen auch die alle 2 Jahre stattfindenden Wahlen zum Vorstand. Nachdem viele Vorstandsmitglieder schon seit Jahren ehrenamtlich tätig sind und nun ein Alter erreicht haben, in dem sie sich nicht mehr zur Wahl stellen wollten, musste nahezu ein komplett neuer Vorstand gesucht werden. Zum Glück ist dies gelungen. Für alle wichtigen Ämter konnten geeignete Personen gefunden werden, die sich zur Wahl stellten. Die Wahlen selbst verliefen dann völlig ohne Probleme. Die neuen Vorstandsmitglieder wurden ausnahmslos ohne Gegenstimmen und nur mit der Enthaltung ihrer eigenen Stimme gewählt.

Als zukünftiger Vorsitzender wurde Dr. Theodor Dinkelacker gewählt. Herr Dr. Dinkelacker ist als ehemaliger Chefarzt der Gynäkologie an der Helfenstein-Klinik in Geislingen ein bekanntes Gesicht. In seiner Vorstellungsrede führte Herr Dr. Dinkelacker aus, dass er sich bereits Gedanken gemacht habe, wie mit neuen Ideen, die aber noch vervollständigt werden müssten, nach der Zeit des Stillstandes wegen der Corona-Pandemie wieder neue Aktivitäten entfaltet werden könnten. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Andrea Stinglwagner gewählt, die in Bad Überkingen wohnhaft ist. In ihrer Vorstellungsrede unterstrich Frau Stinglwagner ihre Verbundenheit mit der Stadt Geislingen. Als weitere stellvertretende Vorsitzende wurde Ise Ehekircher gewählt, die in dieser Funktion auch schon bisher tatkräftig mitwirkte. Neue Kassiererin ist Elke Gebhardt-Pupp, die zur Zeit noch an der Hochule für Wirtschaft und Umwelt in Geislingen tätig ist. Neuer Schriftführer ist Roland Weida, der bisher Kassier war. Die Beisitzer/innen Doris Hohly, Ingrid Staudenmayer-Rahnefeld und Bernward Kehle wurden allesamt ohne Gegenstimme in ihren Ämtern bestätigt bzw. in diese neu gewählt.

Zuvor hatte der bisherige erste Vorsitzende Wolfgang Kehrer die ausscheidenden Vorstandsmitglieder mit herzlichen Worten des Dankes verabschiedet und ihnen jeweils ein kleines Präsent überreicht. Verabschiedet wurden Hubert Beirle, stellvertretender Vorsitzender, Uwe Glöckner, der bisherige Schriftführer, sowie die Beisitzer/innen Elisabeth Beirle, Annelies Paul, Jürgen Wahr, Joachim Jüttner und Gerold Müller. Für jeden fand Herr Kehrer lobende Worte, indem er mit launigen Worten ihre bisher geleistete Arbeit skizzierte.

Zum Schluss noch einmal die Zusammensetzung des neuen Vorstands:

Geschäftsführender Vorstand

                Vorsitzender                                         Dr. Theodor Dinkelacker

                Stellvertretende Vorsitzende              Andrea Stinglwagner

                Stellvertretende Vorsitzende              Ilse Ehekircher

                Schriftführer                                          Roland Weida

                Kassier                                                   Elke Gebhardt-Pupp

 Beisitzer                                                                Doris Hohly

                                                                                Ingrid Staudenmayer-Rahnefeld

                                                                                Bernward Kehle

 Beratendes Vorstandsmitglied                        Brigitte Wasberg

 Rechnungsprüfer/innen                                    Klaus Gassmann

                                                                               Käthe Baudisch

 

Viele Bürgerinnen und Bürger, die über eine Patientenverfügung verfügen, haben in dieser geregelt, dass sie keine künstliche Beatmung wünschen bzw. eine schon eingeleitete künstliche Beatmung eingestellt werden soll, wenn sie sich unabwendbar im unmittelbaren Sterbeprozess befinden oder wenn es sich um das Endstadium einer unheilbaren, tödlich verlaufenden Krankheit handelt. Die Menschen wollen dann nicht von Maschinen und Apparaten künstlich am Leben gehalten werden. Zwar bezieht sich die Patientenverfügung in diesem Punkt eindeutig auf Krankheitssituationen, in denen medizinische Möglichkeiten ausgeschöpft und nur noch palliative Therapien und lebenserhaltende Maßnahmen möglich sind, aber heute stellt sich vermehrt die Frage, was bei einer Erkrankung an COVID-19 geschieht.

So berichtet beispielsweise der Kreisseniorenrat Böblingen, dass er verstärkt Anrufe besorgter Bürgerinnen und Bürger bezüglich ihrer Patientenverfügung erhalte. Die meisten würden befürchten, dass sie wegen ihrer Patientenverfügung bei einer Corona-Erkrankung keine künstliche Beatmung erhielten. Zwar bezieht sich die Patientenverfügung, wie oben ausgeführt, auf eine andere medizinische Situation, um jedoch keine Zweifel aufkommen zu lassen, möchten die Bürgerinnen und Bürger klar zum Ausdruck bringen, dass sie bei einer COVID-19 Erkrankung durchaus behandelt und erforderlichenfalls auch beatmet werden wollen.

Der Kreisseniorenrat Böblingen hat deshalb eine Ergänzung zur vorhandenen Patientenverfügung empfohlen. Der Stadtseniorenrat Geislingen schließt sich dieser Empfehlung an und schlägt folgende Ergänzung vor:

  • Im Falle meiner Erkrankung an COVID-19 bzw. einer Erkrankung durch das Coronavirus oder ein ähnlich wirkendes Virus verlange ich die Durchführung einer künstlichen Beatmung, sofern dies aus medizinischer Sicht notwendig ist.
  • Sollte während der Behandlung ein Krankheitszustand eintreten, wie er im ersten Absatz meiner Patientenverfügung beschrieben ist, so soll meine Patientenverfügung wieder voll umfänglich gelten.
  • Alle anderen Bestimmungen meiner Patientenverfügung behalten weiterhin voll ihre Gültigkeit.

Ein entsprechender Vordruck ist unter der Rubrik „Downloads – Aktuell“ verfügbar und kann dort auch herunter geladen werden.